Was macht einen Garten letztlich wertvoll. Oder treffender: wertsteigernd? Und wie sieht aus Sicht des Fachmannes der ideale Garten aus? Fakt ist und bleibt: Einen Königsweg gibt es nicht. Welche Gartenelemente sich in Summe positiv auf den Verkaufspreis auswirken, hängt nun mal vorrangig von den individuellen Bedürfnissen und Erwartungen des künftigen Eigentümers ab.
Bei einer Immobilie mit vorrangiger Eignung für junge Familien mit Kindern kann etwa ein Gartenteich von Nachteil sein, wogegen ein Klettergerüst ein echter Pluspunkt sein kann. Es gibt darüber hinaus gestalterische Elemente, die (fast) immer gut ankommen, beispielsweise eine Terrasse aus Naturstein. Gefragt sind dichte Kübelpflanzen, bequeme Wege und zumindest ein stattlicher, möglichst schattiger Baum.
Noch wichtiger als bestimmte einzelne Pflanzen und spezielle Gartenelemente ist aber, dass sich die vorhandenen Anpflanzungen und Installationen in gutem und gepflegtem Zustand befinden.
Rasenflächen sollten beispielsweise frisch gemäht, Buchsbäume und Hecken regelmäßig geschnitten werden. Das muss gar nicht perfekt sein, auch wild-romantische Gärten etwa stoßen zunehmend auf Nachfrage. Heißt: Es muss sichtbar sein, dass sich hier jemand Gedanken gemacht hat.
Wenn stattdessen Beete von
Unkraut
Wenngleich… Eine Faustformel, wie viel sich durch eine Gartenoptimierung beim Verkauf „herausholen“ lässt, gibt es final nicht, ist nach wie vor primär von der Marktlage und vom Geschmack abhängig.

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