Nach Cora-Pleite: Mehr als 80 Prozent der Flächen neu genutzt

<p>Ein Blick auf den ehemaligen Cora-Standort in Woluwe-Saint-Lambert: Mehr als 80 Prozent der ehemaligen Verkaufsflächen der belgischen Cora-Hypermärkte sind inzwischen neu vergeben.</p>
Ein Blick auf den ehemaligen Cora-Standort in Woluwe-Saint-Lambert: Mehr als 80 Prozent der ehemaligen Verkaufsflächen der belgischen Cora-Hypermärkte sind inzwischen neu vergeben. | Foto: belga

Auch auf dem Arbeitsmarkt gibt es erste positive Entwicklungen: Rund 350 ehemalige Beschäftigte der Cora-Märkte haben inzwischen wieder eine Arbeit gefunden.

Die ersten neuen Geschäfte öffneten bereits Ende Januar ihre Türen. Die Supermarktkette Delhaize kündigte ihre Ansiedlung an sämtlichen Standorten an. Daneben folgen weitere bekannte Marken wie DreamLand, Kiabi oder Q8.

Zwischen Ende August und Mitte September 2026 startet dann die zweite große Umbauphase. Dabei sollen unter anderem Geschäfte von Jysk, Aldi, MediaMarkt, DreamBaby und Wibra einziehen.

Eine dritte, umfassendere Phase beginnt im Frühjahr 2027. Geplant sind dann größere Renovierungsarbeiten an den Einkaufsgalerien, den Zufahrten und dem Umfeld der früheren Cora-Hypermärkte.

Nach Angaben von Mitiska Reim sollen an den sieben Standorten langfristig rund 1.400 Arbeitsplätze entstehen. Die Schließung der Cora-Hypermärkte in Anderlecht, Woluwe-Saint-Lambert, Rocourt, Hornu, La Louvière, Châtelineau und Messancy hatte rund 1.500 Menschen den Arbeitsplatz gekostet.

Neben den rund 350 Personen, die bereits wieder Arbeit gefunden haben, entschieden sich etwa 330 ehemalige Beschäftigte für eine berufliche Neuorientierung oder eine Weiterbildung. Einige Mitarbeiter gingen inzwischen in den Ruhestand. (belga/calü)

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