Das Feuer war am Samstagnachmittag in einer Lagerhalle mit einer Fläche von rund 500 Quadratmetern ausgebrochen und hatte eine massive Rauchentwicklung verursacht. Die Halle wurde vollständig zerstört. Etwa 2.000 Tonnen Papier, Karton und Styropor sowie drei Oldtimer wurden ein Raub der Flammen. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist jedoch enorm.
Dieses Video entstand im Rahmen der Löscharbeiten.
Für die Löscharbeiten waren insgesamt 120 Feuerwehrleute aus den Hilfeleistungszonen Ost-Limburg, Nord-Limburg und Südwest-Limburg im Einsatz. Unterstützung kam außerdem aus Maastricht. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis Sonntagmorgen, gegen 10 Uhr, an. Mit einem Bagger wurden Trümmer, Papier und Karton auseinandergezogen, um versteckte Glutnester vollständig abzulöschen. Nach Angaben von Bürgermeister Keulen von Sonntag kontrolliert die Feuerwehr das Gelände weiterhin regelmäßig, um ein erneutes Aufflammen auszuschließen. Stündlich werde eine Sichtkontrolle durchgeführt, obwohl derzeit nicht mit weiteren Zwischenfällen gerechnet werde. Die Auswirkungen des Brandes waren auch auf niederländischer Seite spürbar. Die Sicherheitsregion Limburg-Süd warnte Bewohner im Grenzgebiet zwischen Lanaken und Maastricht vor verstreuten Bruchstücken von Solarmodulen, die durch den Brand niedergegangen waren. Wer solche scharfkantigen Teile auf dem eigenen Grundstück findet, soll Handschuhe tragen, die Teile über den Restmüll entsorgen und anschließend die Hände gründlich waschen. Zudem wurden in einem größeren Gebiet bis zum Maastricht Aachen Airport weiße und schwarze Rußpartikel festgestellt. Die niederländischen Behörden empfehlen, diese mit Wasser zu entfernen und Obst sowie Gemüse vor dem Verzehr gründlich abzuwaschen. (belga/sc)

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