Auf den 133 Kilometern mit mehr als 4.200 Höhenmetern kontrollierte das Team Visma–Lease a Bike das Rennen nahezu durchgehend. Einen wichtigen Anteil daran hatte auch der Ostbelgier Tim Rex (Raeren), der gemeinsam mit seinen Teamkollegen lange die Nachführarbeit übernahm und das Feld für seinen Kapitän kontrollierte.
Nach dem Rennen hob Vingegaard die Leistung seiner Helfer ausdrücklich hervor: „An diesen Sieg heute werde ich mich am meisten erinnern. Ich bin sehr stolz, dass ich mein Team für seine harte Arbeit belohnen konnte.“ Seine Mannschaft habe den gesamten Tag „unglaubliche Arbeit“ geleistet. Die Entscheidung fiel am Schlussanstieg nach Pila. Rund fünf Kilometer vor dem Ziel setzte Vingegaard seine Attacke und fuhr der Konkurrenz noch fast eine Minute ab. Der 29-Jährige erklärte später, man habe den Angriff auf die steileren Passagen am Ende des Anstiegs angelegt.

Mit 49 Sekunden Vorsprung auf den Österreicher Felix Gall erreichte Vingegaard das Ziel. Dritter wurde Jai Hindley. Der bisherige Gesamtführende Afonso Eulálio verlor dagegen deutlich an Boden. Im Gesamtklassement liegt Jonas Vingegaard nun komfortabel in Führung: Eulálio folgt mit 2:26 Minuten Rückstand auf Rang zwei, Gall ist Dritter (+2:50). Damit geht der zweimalige Tour-de-France-Sieger mit einer ausgezeichneten Ausgangslage in die entscheidende Schlusswoche des Giro. (belga/sc)

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