Chor Born eröffnet Jubiläumsjahr mit Abschlusskonzert von „Born To Be Wild“

<p>Der Chor Born feiert dieses Jahr 125-jähriges Bestehen.</p>
Der Chor Born feiert dieses Jahr 125-jähriges Bestehen. | Foto: Lothar Faymonville

Der Titel des Projekts ist bewusst gewählt: Im Mittelpunkt stehen Pop- und Rocktitel, die viele Generationen kennen. Auf dem Programm stehen Stücke von David Bowie, Madonna, Nirvana und France Gall. Damit schlägt der Chor Born einen anderen Ton an, als man ihn von einem früheren Kirchenchor vielleicht erwarten würde. Zugleich passt das Konzert zum heutigen Selbstverständnis des Vereins, der Tradition und Offenheit verbindet.

„Born To Be Wild“ war als Mitsingprojekt angelegt. Mitmachen konnten Interessierte unabhängig davon, ob sie bereits Chorerfahrung hatten oder nicht. Entscheidend war die Freude am Singen und die Bereitschaft, gemeinsam auf ein Konzert hinzuarbeiten. Der Chor wollte damit auch Menschen ansprechen, die bisher noch nicht in einem Chor aktiv waren, aber das gemeinsame Singen ausprobieren möchten.

Beim Abschlusskonzert wird außerdem der Jugendchor Laulaja aus Weywertz unter der Leitung von Alexander Wahl erwartet. Damit erhält der Nachmittag eine junge Stimme und unterstreicht den generationsübergreifenden Charakter des Projekts.

Der Chor Born besteht seit 1901. Aus dem früheren Kirchenchor ist in den vergangenen Jahren ein offener Chor geworden, der geistliche Werke ebenso pflegt wie moderne Chorliteratur, Pop und Rock. Gesungen wird auf Deutsch, Englisch und Französisch. Geleitet wird der Chor von Dominik Piront und Paul Piront. Präsidentin ist Claire Mreyen. Auch musikalisch hat der Verein zuletzt Akzente gesetzt: Bei der Einstufung 2025 erreichte der Chor in der ersten Kategorie 84,9 Prozent.

Das Jubiläumsjahr wird nach dem Konzert im Mai fortgesetzt. Am 24. Oktober 2026 folgt unter dem Titel „Zwischen Himmel und Erde“ ein weiteres Konzert, bei dem die kirchlichen Wurzeln und die heutige Offenheit für weltliche Musik verbunden werden sollen. Dazu sind die Nachbarschöre aus Amel und Recht eingeladen. (red/jj)

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