Aus Reims, über Jahrhunderte Krönungsstadt der französischen Könige, soll es in vier Etappen durch die Region Grand Est gehen. Dabei werden Charleville-Mézières in den Ardennen, Épernay in der Champagne, Metz, Thionville und Verdun passiert. Reims setzte sich gegen Luxemburg durch, das Großherzogtum soll immerhin zu einer „bedeutenden Etappe“ auf der „Großen Schleife“ werden.
„Wir hatten zwei sehr starke Bewerbungen. Ausschlaggebend war unser Bedürfnis, regelmäßig Grand-Départ-Etappen in Frankreich auszutragen“, sagte Tourdirektor Christian Prudhomme der Nachrichtenagentur AFP. Im Zeitraum von 2021 bis 2027 war nur der Start im vergangenen Jahr (Lille) nach Frankreich vergeben worden.
In diesem Jahr beginnt die Frankreich-Rundfahrt am 4. Juli in Barcelona, 2027 geht es in Edinburgh/Schottland los. Für 2029 hat Berlin Interesse angemeldet. „Ich stehe hinter den Grand Départs im Ausland und unterstütze sie. Aber wir können nicht fünf Jahre in Folge ohne Start in Frankreich auskommen“, sagte Prudhomme.
Reims hatte den Tour-Start bereits 1956 ausgerichtet. Zudem starteten in der Geschichte acht weitere Etappen in der Stadt, neunmal war Reims Zielort. (sid/tf)

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