Nach Angaben der Staatsanwaltschaft steht der Wärter im Verdacht, Mobiltelefone in die Haftanstalt geschmuggelt zu haben. Außerdem soll er in Anwesenheit von Häftlingen Drogen konsumiert haben. In dem Verfahren geht es nach Angaben der Justiz um Cannabis und Kokain.
Die Ratskammer hat die U-Haft des Mannes inzwischen bestätigt. „Die Ermittlungen gehen weiter“, teilte die Staatsanwaltschaft mit.
Nach Informationen von „Sudinfo“ arbeitete der betroffene Wärter in der Frauenabteilung der Haftanstalt Haren. Dort soll er Drogen und Telefone eingeschmuggelt haben – dem Bericht zufolge im Austausch gegen sexuelle Gefälligkeiten. Laut den Medien waren es Häftlinge, die die Vorfälle der Gefängnisleitung gemeldet hatten.
Der Fall ist nicht der erste Korruptionsverdacht in der Haftanstalt Haren. Bereits im September vergangenen Jahres waren mehrere Mitarbeiter des Gefängnisses in einem ähnlichen Ermittlungsverfahren festgenommen worden. Drei von ihnen wurden damals in Untersuchungshaft genommen. (belga/calü)

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