Mika Godts wird bei der Weltmeisterschaft nicht zum belgischen Aufgebot gehören. Der 20-jährige Flügelspieler von Ajax Amsterdam reagierte am Freitagabend in den sozialen Netzwerken auf seine Nicht-Nominierung für den 26-köpfigen Kader der Roten Teufel – und tat das mit bemerkenswerter Gelassenheit.
„Der Trainer hat seine Entscheidungen getroffen, und ich respektiere sie vollständig“, schrieb Godts auf Instagram. Fußball sei ein Wettbewerb, so der Offensivspieler weiter. Manchmal erlebe man ihn von der Tribüne aus oder von zu Hause – „aber immer mit derselben Intensität“.
Godts machte zugleich deutlich, dass er die Nationalmannschaft trotz der persönlichen Enttäuschung voll unterstützen werde. „Ich werde die Roten Teufel von ganzem Herzen anfeuern, so wie ich es auch in der Kabine oder auf der Bank getan hätte“, schrieb er. Ob er dabei sei oder nicht: Die Entscheidungen des Trainers würden im Interesse der Mannschaft getroffen. „Ich werde sie immer respektieren. Die Mannschaft steht über allem.“
Für Godts ist die Nicht-Nominierung dennoch ein Rückschlag. Der Ex-Profi vom KRC Genk hatte bei Ajax eine starke Saison hingelegt. In 31 Ligaspielen erzielte er 17 Tore und bereitete 12 weitere Treffer vor. Damit spielte sich der Flügelspieler auch in den Kreis der fünf Nominierten für die Auszeichnung als Spieler des Jahres in der Eredivisie.
Seine ersten beiden Einsätze für die Roten Teufel hatte Godts erst im März gefeiert, in den Freundschaftsspielen gegen die USA und Mexiko. Nun bleibt ihm vorerst nur die Rolle des Unterstützers. „Ich werde jeden Tag weiter hart arbeiten, um bereit zu sein, wenn die Mannschaft mich braucht“, schrieb Godts abschließend. (calü)

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