„Nicht alles, was bellt, ist ein Schulhund“, zitiert Wertz den Minister zustimmend. „Tiere können sinnvoll eingesetzt werden, wenn Sicherheit, pädagogische Qualität und das Wohl der Kinder im Mittelpunkt stehen”, erklärt er weiter.
Der PFF-Abgeordnete begrüßt, dass die Regierung die Potenziale tiergestützter Pädagogik grundsätzlich anerkennt. Besonders im Bereich des sozial-emotionalen Lernens könne dies ein zusätzlicher Baustein sein, um Kinder ganzheitlich zu fördern. Internationale Studien zeigen, dass ausgebildete Schulhunde positive Auswirkungen auf das Lernklima, das Wohlbefinden sowie soziale Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern haben können. Gleichzeitig braucht es aber verbindliche Regeln, qualifizierte Ausbildung für Hund und Halter sowie klare organisatorische und hygienische Vorgaben. Für Wertz ist deshalb entscheidend, die Debatte sachlich und ohne Polemik zu führen. Bestehende Konzepte müssten sorgfältig geprüft und daraufhin bewertet werden, wie tiergestützte Pädagogik sinnvoll und verantwortungsvoll eingesetzt werden könne. Die Verantwortung liege dabei in erster Linie bei Schulleitung und Schulträgern. Diese müssten gemeinsam mit Lehrpersonal und Schulgemeinschaft abwägen, welche Lösungen vor Ort sinnvoll und tragfähig seien. „Der Schulträger muss alle Interessen berücksichtigen. Der Fokus muss aber auf einer sicheren pädagogischen Arbeit mit dem Kind liegen“, so Wertz. „Die Diskussion über Schulhunde ist letztlich auch eine Diskussion darüber, wie Schule auf die Bedürfnisse von Kindern eingehen kann. Deshalb sollte man nicht ideologisch, sondern pragmatisch und verantwortungsvoll an das Thema herangehen“, erklärt Wertz. (red/sc)

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren