Diese würden „Regionalität, Qualität und nachhaltige Wertschöpfung in Ostbelgien leben und stärken“, heißt es in einer Mitteilung. Die Entscheidung fiel nach der Sitzung des Dachmarkenbeirats vom 20. April auf dem Tömmelhof in Amel.
Der Dachmarkenbeirat vereint die bestehenden Produzenten und Partner des Labels und dient als Austausch- und Beratungsgremium zur Weiterentwicklung von „Made in Ostbelgien“. Produzenten sind Betriebe, die regionale Lebensmittel selbst herstellen oder verarbeiten. Partner sind Verkaufsstellen, Gastronomiebetriebe oder Unternehmen, die regionale Produkte vertreiben oder verwenden. Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG) betont die Bedeutung des Netzwerks: „‘Made in Ostbelgien’ macht sichtbar, wie lokale Unternehmen mit Qualität und Innovationsgeist zum Profil der Region beitragen.“
Neu im Netzwerk ist die Ferme Lejoly aus Ligneuville. Der Familienbetrieb von Isabelle Pinson produziert Rohmilchkäse, Maquée und Joghurts aus der Milch der eigenen Kühe. Ebenfalls aufgenommen wurde Käsanova aus Schoppen. Jürgen Reinertz stellt Käse aus regionaler Bio-Heumilch her, der unter anderem in kleinen Geschäften und Restaurants angeboten wird. Mit Brewtous’ aus Bütgenbach wird zudem eine Mikrobrauerei Teil des Netzwerks. Gregory Toussaint produziert Craftbiere im eigenen Brewpub. Auch die Bäckerei Mertens aus Büllingen wurde aufgenommen. Der Familienbetrieb besteht seit 1905 und verarbeitet unter anderem regionale Milch und Eier. Neu dabei ist außerdem Biofrisch vom Emmerich aus Herbesthal. Der Familienbetrieb vermarktet biozertifiziertes Fleisch von Galloway-Rindern und weiteren Rassen. Die Tiere werden ganzjährig auf Weiden gehalten. Ebenfalls Teil des Netzwerks wird die Pisciculture Mathonet aus Pont. Der Familienbetrieb züchtet seit drei Generationen Regenbogen- und Lachsforellen und beliefert Kunden in Belgien. Mit Maison YT aus Bütgenbach wird auch ein junger Betrieb Teil des Netzwerks. Yvonne Collette produziert Rhabarbernektar sowie frische Rhabarberprodukte ohne Konservierungsstoffe und mit wenig Zucker. Hof Peters aus Emmels bringt zudem einen sozialen Ansatz ein. Der Eingliederungsbetrieb beschäftigt Menschen mit und ohne Beeinträchtigung und stellt unter anderem Marmeladen, Sirupe, Brote und Senf her. Als neuer Partner wurde außerdem die Belicious Boutique aus Bütgenbach aufgenommen. Das Unternehmen bietet belgische und regionale Produkte an und arbeitet mit Produzenten aus dem Netzwerk zusammen. (red/sc)

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