Einigung auf Sozialplan bei NMC – Gewerkschaften äußern Kritik

<p>Bei NMC in Eynatten ist am Montag ein Sozialplan für 31 Beschäftigte unterzeichnet worden.</p>
Bei NMC in Eynatten ist am Montag ein Sozialplan für 31 Beschäftigte unterzeichnet worden. | Archivfoto: GrenzEcho

Das teilten die Arbeitnehmervertreter am Dienstag mit. Die Umstrukturierung war bereits im Oktober 2025 im Rahmen eines sogenannten Renault-Plans angekündigt worden.

Nach Angaben der Gewerkschaften ist die Vereinbarung das Ergebnis intensiver Verhandlungen. Der Sozialplan sieht unter anderem verbesserte finanzielle Bedingungen für die gekündigten Mitarbeiter, verstärkte soziale Begleitmaßnahmen sowie Unterstützung bei der beruflichen Neuorientierung vor.

Seit der Ankündigung der Umstrukturierung hätten die Arbeitnehmervertreter an zahlreichen Betriebsratssitzungen teilgenommen, um Klarheit über die Zukunft des Standorts Eynatten, die Entscheidungen der Unternehmensleitung und die Auswahlkriterien der betroffenen Beschäftigten zu erhalten.

„Trotz mehr als zehn Sitzungen blieben viele Fragen offen“, erklären die Gewerkschaften. Die vorgelegten Antworten hätten die Sorgen der Belegschaft nicht ausräumen können. Insbesondere bestünden weiterhin Zweifel daran, dass für den Standort Eynatten eine klare und nachhaltige industrielle Perspektive vorhanden sei. Vor diesem Hintergrund hätten die Arbeitnehmervertreter darauf hingearbeitet, einen Sozialplan auszuhandeln, der „faire Bedingungen sowie eine angemessene Begleitung“ für die betroffenen Beschäftigten garantiere.

Kritik äußern die Gewerkschaften weiterhin an der Unternehmensführung. Man bedauere, dass bislang kein „klarer und tragfähiger Industrieplan“ für die Zukunft des Standorts vorgestellt worden sei. Die weitere Entwicklung bei NMC wolle man deshalb „aufmerksam und kritisch verfolgen“. (red/mcfly)

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