„Noch so viel Energie“: Lukaku-Berater schließt schnelle Anderlecht-Rückkehr aus

<p>Romelu Lukaku (links) wird von seinem Berater Federico Pastorello (rechts) begleitet: Eine Rückkehr des Nationalstürmers zu Anderlecht ist laut Pastorello „nicht für die nahe Zukunft“ vorgesehen.</p>
Romelu Lukaku (links) wird von seinem Berater Federico Pastorello (rechts) begleitet: Eine Rückkehr des Nationalstürmers zu Anderlecht ist laut Pastorello „nicht für die nahe Zukunft“ vorgesehen. | Foto: Photo News

„Ich glaube zu 100 Prozent, dass Romelu eines Tages zu Anderlecht zurückkehren wird, aber nicht in naher Zukunft“, erklärte Pastorello gegenüber DAZN. Zwar habe der 32-Jährige eine schwierige Saison hinter sich, dennoch sehe er seinen Klienten weiterhin auf höchstem Niveau performen. „Romelu ist ein großartiger Stürmer und hat noch so viel Energie. Ich bin überzeugt, dass er im Sommer eine starke Weltmeisterschaft spielen wird und wir ihn nächste Saison wieder in Bestform sehen werden“, sagte der Italiener.

Lukaku steht noch bis Mitte 2027 bei der SSC Neapel unter Vertrag. Dennoch gilt ein Abschied aus Neapel im Sommer als wahrscheinlich. In den vergangenen Monaten hatte es Spannungen zwischen Spieler und Klub gegeben, unter anderem wegen seiner Reha in Belgien. Zudem dürfte der italienische Klub die Kaufoption für den dänischen Angreifer Rasmus Højlund ziehen, der als direkter Konkurrent von Lukaku gilt.

Trotz der ungewissen Zukunft des Rekordtorjägers der Nationalmannschaft scheint eine Rückkehr nach Belgien vorerst ausgeschlossen. „Wenn wir über das Topniveau von Lukaku sprechen, dann reden wir über die besten Klubs und die größten Ligen der Welt. Deshalb sehe ich ihn momentan nicht nach Belgien zurückkehren“, betonte Pastorello.

Dass Anderlecht dennoch einen besonderen Platz im Herzen des Stürmers einnimmt, daran ließ sein Berater keinen Zweifel. „Das ist der Klub, bei dem er aufgewachsen ist und mit dem er besondere Erinnerungen aus seiner Jugend verbindet – gemeinsam mit seinen Eltern und seinem Bruder“, erklärte Pastorello. Auch Lukakus Söhne würden inzwischen in der Jugendakademie der „Veilchen“ spielen. „Es ist ein besonderer Ort. Eines Tages wird Romelu zurückkehren.“ Wann genau das sein wird, bleibt allerdings offen. (calü)

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