Insgesamt waren 266 Züge von den Auswirkungen betroffen. Der Fund des Pakets in einem Zug führte dazu, dass der Verkehr von und zum Südbahnhof für etwa eine Stunde vollständig unterbrochen wurde. Zwischen 14.20 Uhr und 15.30 Uhr stand der Betrieb still, die Bahnsteige wurden vorsorglich geräumt.
Die Folgen waren erheblich: 160 Züge wurden teilweise gestrichen, 106 fielen komplett aus. Auch der internationale Verkehr blieb nicht verschont – hier summierten sich die Verspätungen auf rund 19 Stunden. Die Zahlen könnten sich laut Infrabel noch leicht verändern.
Am Ende stellte sich der verdächtige Gegenstand als harmlos heraus. Dennoch zeigt der Vorfall, wie empfindlich das Bahnnetz auf solche Zwischenfälle reagiert.
Es ist zudem nicht das erste Mal, dass ein solcher Alarm für Chaos sorgt: Bereits am 23. März hatte ein ähnlicher Fund den Verkehr im Brüsseler Südbahnhof lahmgelegt – damals mit noch gravierenderen Folgen und rund 300 Stunden Verspätung. (belga/calü)

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