Bereits im März hatten Dorfbewohner das Gebäude in Eigenleistung entkernt und für den Abriss vorbereitet. Nun hat die Firma Elsen mit den Abbrucharbeiten begonnen. Anschließend wird sie auch den Bau des neuen Gebäudes übernehmen. Ziel ist es, den geschlossenen Rohbau bis Ende dieses Jahres fertigzustellen.
Für die verschiedenen Nutzer des Pfarrheims wurden inzwischen Übergangslösungen gefunden. Der Musikverein und der Dartverein sind vorübergehend in den Turnsaal der Schule umgezogen. Auch die dorfeigene Pfarrbibliothek, die Landfrauen, der Junggesellenverein und die Walleroder Senioren haben ihre Materialien aus dem Gebäude geräumt und private Zwischenlösungen gefunden.

Das neue Dorfhaus soll als zentraler Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft und die Vereine dienen. Das Pfarrheim, das von der Kirchenfabrik abgekauft werden konnte, war zuletzt in einem schlechten baulichen Zustand und reichte auch räumlich nicht mehr für die Bedürfnisse der Vereine aus. Unter anderem wiesen Dach, Treppen und energetische Ausstattung erhebliche Mängel auf. Eine Sanierung oder ein Umbau waren nach Angaben der Verantwortlichen technisch und finanziell kaum umsetzbar. Deshalb hatte sich die VoG „Zesame für Walert“ schließlich für einen Neubau an gleicher Stelle entschieden.

Die Kosten für das Projekt werden auf rund 1,5 Millionen Euro angesetzt. Finanziert wird das Vorhaben aus mehreren Quellen: Neben zahlreichen Spenden der Dorfbewohner übernimmt die Deutschsprachige Gemeinschaft einen Großteil der Kosten. Weitere Unterstützung kommt von der Gemeinde St.Vith sowie von der Gemeinde Amel.

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