Damit endet ein wochenlanger Arbeitskampf, der Ende März begonnen hatte und den Betrieb massiv beeinträchtigte. Millionen Briefe blieben liegen, dazu kamen Hunderttausende nicht zugestellte Pakete. Hintergrund des Konflikts ist ein Reformprojekt der Unternehmensleitung, das unter anderem spätere Arbeitszeiten für Zusteller vorsieht. Bpost begründet dies mit den Anforderungen des boomenden Paketmarktes, der zunehmend flexible und spätere Lieferzeiten verlangt.
Nun läuft die Zustellung wieder an – doch die Folgen des Streiks sind noch deutlich spürbar. Das Unternehmen arbeitet mit Hochdruck daran, den Rückstand abzubauen. Bis wieder ein normaler Betrieb erreicht ist, könnten laut Bpost noch etwa zehn Tage vergehen.
Ganz beendet ist der Konflikt damit allerdings nicht. Die Gespräche zwischen Unternehmensführung, Gewerkschaften und Schlichtern gehen weiter: Bereits am Mittwoch sollen die Verhandlungen fortgesetzt werden. (belga/calü)

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren