Der Italiener hatte 2001 bei einem Rennunfall auf dem Lausitzring beide Beine verloren. Zuvor war er in der Formel 1 für Teams wie Lotus und Williams gestartet und bestritt mehr als 40 Grands Prix.
Nach seinem Karriereende im Motorsport feierte Zanardi große Erfolge als Paralympics-Athlet im Handbike. Bei den Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janeiro gewann er insgesamt vier Gold- und zwei Silbermedaillen.
Im Jahr 2020 erlitt er bei einem weiteren schweren Unfall in der Toskana schwerste Kopf- und Gesichtsverletzungen, nachdem er mit seinem Handbike mit einem Lastwagen kollidiert war. Seitdem hatte sich sein Gesundheitszustand wiederholt verschlechtert.
Zu den genauen Todesumständen machte die Familie keine weiteren Angaben. (belga/rt)

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