Trotz dieser Entwicklung kommt es in der Hauptstadt weiterhin zu Störungen. Nach Angaben von Bpost konnte in Brüssel am Donnerstag etwa die Hälfte der Zustelltouren durchgeführt werden.
In der Wallonie verlief der Betrieb weitgehend planmäßig: Rund 97 Prozent der Touren konnten ausgeführt werden. In Flandern ist der Streik inzwischen beendet, und die Rückstände sind dort nahezu vollständig aufgearbeitet. Insgesamt normalisiert sich die Situation laut Unternehmensangaben schrittweise.
Hintergrund des Arbeitskonflikts ist ein Streit über die geplante Anpassung der Arbeitszeiten der Briefträger. Die Unternehmensleitung will damit auf das steigende Paketaufkommen reagieren.
Zwar fanden in dieser Woche keine gemeinsamen Verhandlungen zwischen Unternehmensführung und Gewerkschaften statt, jedoch gab es bilaterale Gespräche zwischen einzelnen Gewerkschaften und dem Bpost-Chef Chris Peeters. (belga/rt)

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