Seit seiner Gründung 1993 vertritt der Städte- und Gemeindeverband die Interessen der lokalen Behörden in der Wallonie auf gemeinschaftlicher, regionaler, föderaler und internationaler Ebene.
Hierzu gehören Kontakte zu den zuständigen Parlamenten und Regierungen sowie Beratungsleistungen und Stellungnahmen in Bezug auf relevante Rechtstexte. Zu den Mitgliedern des Verwaltungsrats gehören Bürgermeister und Lokalmandatare aus der gesamten Wallonie, darunter Thomas Dermine (Charleroi), Christophe Collignon (Huy) oder Jean-Paul Bastin (Malmedy). Die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft hat 2022 eine Rahmenvereinbarung mit dem Gemeinde- und Städteverband abgeschlossen. Gegenstand sind spezifische Beraterfunktionen zugunsten der Gemeinden des deutschen Sprachgebiets. „Für die Gemeinden ist es mitunter sehr wertvoll, auf unabhängige Expertise in Bezug auf übergeordnete Rechtsnormen und Jurisprudenz zurückgreifen zu können. Die UVCW ist hier ein wichtiger Ansprechpartner. Für das deutsche Sprachgebiet sollten wir weiterhin sicherstellen, dass entsprechende Beratungsangebote in deutscher Sprache verfügbar und rechtssicher auf alle relevanten Bereiche, die die lokalen Behörden betreffen, anwendbar bleiben“, wird Daniel Hilligsmann in der Pressemitteilung zitiert. (red/sc)

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