Luc Frank begrüßt Energiehilfen: „Ein Zeichen, dass wir in dieser Krise solidarisch bleiben“

<p>„Ich hätte mir natürlich gewünscht, dass es gar nicht erst so weit kommt“, wird Luc Frank in einer Pressemitteilung zitiert.</p>
„Ich hätte mir natürlich gewünscht, dass es gar nicht erst so weit kommt“, wird Luc Frank in einer Pressemitteilung zitiert. | Archivfoto: David Hagemann

Insgesamt werden 80 Millionen Euro ausgegeben, um Haushalte und Arbeitnehmer zu entlasten. Der Staat fördert dabei den Pendlerverkehr, indem Arbeitgeber finanziell ermutigt werden, die Kilometerpauschale zu erhöhen, sodass Pendler höhere steuerfreie Erstattungen erhalten. Konkret übernimmt der Staat beispielsweise 20 Prozent einer Erhöhung der Kilometerpauschale.

Zusätzlich fließen 15 Millionen Euro in die Fonds der ÖSHZ, um schutzbedürftige Haushalte, insbesondere solche mit Öl- oder Gasheizung, gezielt zu unterstützen. Darüber hinaus wird der Höchstbetrag der pauschalen Kilometervergütung für Dienstfahrten mit dem Privatfahrzeug für die Monate April, Mai und Juni 2026 angehoben. Die geplante Steuererhöhung auf Gas und Heizöl wird ebenfalls auf August verschoben und ist so auch eine indirekte Entlastung für alle, die fossile Brennstoffe nutzen.

Das Paket sei bewusst zeitlich begrenzt und falle „angesichts der Haushaltslage gezielt aus“. „Ich hätte mir natürlich gewünscht, dass es gar nicht erst so weit kommt und viele Menschen dadurch nicht in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Angesichts der angespannten Finanzlage ist es uns dennoch umso wichtiger, Unterstützung anzubieten“, wird Frank zitiert. „Aber die Richtung stimmt: gezielte Hilfe für jene, die sie am dringendsten brauchen. Daneben ist nicht auszuschließen, dass die Regierung auch später noch zusätzliche Maßnahmen ergreifen wird.“ (red/nico)

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