Kampf gegen Fake News und Desinformation: VRT startet Aufklärungskampagne

<p>Anna-Livia Smekens, Fatma Taspinar und Tim Verheyden (v.l.n.r.) engagieren sich als Botschafter der „Checkwochen“ gegen Desinformation und erklären, wie Fake News und Deepfakes entstehen.</p>
Anna-Livia Smekens, Fatma Taspinar und Tim Verheyden (v.l.n.r.) engagieren sich als Botschafter der „Checkwochen“ gegen Desinformation und erklären, wie Fake News und Deepfakes entstehen. | Foto: VRT

Hintergrund ist die rasante Entwicklung künstlicher Intelligenz, die es immer einfacher macht, täuschend echte Bilder, Videos oder Tonaufnahmen zu erstellen. Damit wächst auch die Herausforderung, Wahrheit und Fälschung auseinanderzuhalten.

Im Rahmen der Initiative erklären mehrere bekannte Gesichter des Senders, wie Desinformation funktioniert und welche Wirkung sie entfalten kann. Die Journalisten Anna-Livia Smekens, Fatma Taspinar und Tim Verheyden beleuchten aus ihrer jeweiligen Perspektive, wie Fake News entstehen, wie sie das Vertrauen in Medien untergraben und warum ein kritischer Umgang mit Informationen wichtiger denn je ist.

Ein zentrales Element der Kampagne ist ein digitaler Test in der App VRT NWS, bei dem Nutzer ihre Fähigkeiten im Erkennen von Falschmeldungen prüfen können. Zudem startet der öffentlich-rechtliche Sender eigene Kanäle auf Instagram und TikTok, auf denen Inhalte der Faktencheck-Redaktion gebündelt werden. Diese nimmt irreführende Informationen gezielt unter die Lupe.

„In den sozialen Medien verbreiten sich Geschichten schneller, als sie überprüft werden können, Emotionen setzen sich oft gegenüber Fakten durch, und Algorithmen verstärken eher das, was polarisiert, als das, was stimmt“, erklärt Griet De Craen, Informationsdirektorin der VRT. „In dieser Welt voller Lärm will der flämische Rundfunk den Menschen helfen, Echtes von Falschem zu unterscheiden.“

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