Festivals drohen Geldstrafen bei Verstößen gegen Zahlungsregeln

<p>Die Vorschriften wurden in den vergangenen Jahren verschärft, insbesondere aufgrund der zunehmenden Verbreitung bargeldloser Bezahlsysteme auf Festivals, etwa über Karten oder Armbänder.</p>
Die Vorschriften wurden in den vergangenen Jahren verschärft, insbesondere aufgrund der zunehmenden Verbreitung bargeldloser Bezahlsysteme auf Festivals, etwa über Karten oder Armbänder. | Foto: belga

Während der vergangenen Festivalsaison im letzten Jahr stellte die Wirtschaftsinspektion bei Kontrollen auf 13 Veranstaltungen zahlreiche Verstöße und Mängel fest. Problematisch waren insbesondere mangelnde Transparenz bei Preisen und Zahlungsmethoden sowie zusätzliche Kosten, die für Festivalbesucher nicht klar ersichtlich waren.

„Wir haben der Branche Zeit gegeben, sich in Ordnung zu bringen. Wer jedoch in diesem Sommer weiterhin gegen die Regeln verstößt, muss mit Geldstrafen rechnen“, warnte Minister Beenders am Samstag. „Die Spielregeln sind klar: Besucher müssen fair und transparent bezahlen können.“

Die Vorschriften wurden in den vergangenen Jahren verschärft, insbesondere aufgrund der zunehmenden Verbreitung bargeldloser Bezahlsysteme auf Festivals, etwa über Karten oder Armbänder. Dies führte zu Beschwerden von Besuchern, die oft nicht nachvollziehen konnten, wie viel Guthaben ihnen noch zur Verfügung stand oder warum Gebühren für die Rückerstattung erhoben wurden.

Auch die Verbraucherschutzorganisation Testachats hatte bei der Wirtschaftsinspektion Beschwerde gegen acht Musikfestivals eingereicht – wegen illegaler Praktiken im Zusammenhang mit Zahlungsmethoden.

„Wer bezahlt, hat ein Recht auf Klarheit im Vorfeld und auf eine einfache Rückerstattung im Nachhinein“, betonte der Minister abschließend. (belga/ag)

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