Einigung bei Bpost: Arbeit soll Freitag wieder aufgenommen werden

<p>Einigung bei Bpost: Arbeit soll Freitag wieder aufgenommen werden</p>
Foto: belga/Eric Lalmand

„Die abschließenden Verhandlungen über die vollständige Umsetzung des Plans, die Details sowie die dazugehörige Kollektivvereinbarung (CCT) werden fortgesetzt, mit dem Ziel, bis zum 30. April eine Einigung zu erzielen“, heißt es in dem Text.

Grundsätzlich solle die Arbeit bereits am Freitag wieder aufgenommen werden, um den sich während des zweiwöchigen Streiks angehäuften Rückstau an Paketen und Briefen so schnell wie möglich abzubauen. Laut einem Unternehmenssprecher handelt es sich um mehrere hunderttausend Sendungen.

Die Einigung, die nach mehreren intensiven Verhandlungsrunden unter Einbeziehung von Sozialvermittlern erzielt wurde, sieht vor, dass der Großteil der Dienste gegen 17 Uhr endet. Die Arbeitszeiten waren ein zentraler Streitpunkt, da viele Beschäftigte ursprünglich wegen der frühen Arbeitszeiten zu Bpost gekommen waren. Der sogenannte Transformationsplan sieht jedoch spätere Arbeitszeiten vor, um den veränderten Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen. Während die klassische Briefpost stark rückläufig ist, steigen die Paketmengen gleichzeitig an.

Direktion und Gewerkschaften einigten sich zudem auf eine Garantie eines vollständigen Dienstangebots an fünf Tagen mit festen Arbeitszeiten sowie auf den Erhalt des Statuts der Stammbelegschaft. Der Wert der Mahlzeitschecks wird im Rahmen des Tarifvertrags um zwei Euro erhöht.

Der Transformationsplan soll laut Bpost schrittweise umgesetzt werden, um die „Auswirkungen der Maßnahmen“ auf Arbeitsrhythmus und Privatleben der Zusteller anzuerkennen.

„Die Streiks der vergangenen Wochen haben das gesamte Unternehmen, die Kunden und das Personal stark belastet und das Vertrauen der Kunden beeinträchtigt. Um diese Phase abzuschließen und voranzukommen, ist es wichtig, wieder die Voraussetzungen für einen stabilen Betrieb zu schaffen“, so Bpost abschließend in der Mitteilung (belga/pf).

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