Damit verwies das Restaurant die Konkurrenz aus Mont-Saint-Guibert und Antwerpen auf die Plätze. Hinter dem Gewinner folgen „Quatorze 35“, der Vorjahressieger, sowie „Cella Restaurant & Bar“, das das Podium komplettiert. Für die Organisatoren steht dieses Ergebnis exemplarisch für die Vielfalt der belgischen Gastronomieszene – von gehobener Küche bis hin zu zugänglicheren Konzepten.
Die Auswertung der 20.375 abgegebenen Stimmen zeigt vor allem eines: Das Essverhalten zur Mittagszeit hat sich verändert. Schnelligkeit allein reicht vielen Gästen nicht mehr aus. „Die Mittagspause ist ein angenehmer Moment“, erklärt Patrick Langlois, Direktor von Edenred BeLux. Gäste legten heute verstärkt Wert auf Qualität, Atmosphäre und ein stimmiges Gesamterlebnis.
Auch Sternekoch Yves Matagne unterstreicht diese Entwicklung: „Ein gutes Mittagessen erfordert Präzision, Kreativität und ein gutes Gespür dafür, wonach die Gäste in diesem Moment suchen.“
Anerkennung für Teamarbeit
Beim Siegerbetrieb in Kampenhout ist die Freude groß. Die Auszeichnung verstehen die Verantwortlichen vor allem als Bestätigung ihrer täglichen Arbeit. „Die Tatsache, dass so viele Menschen für uns gestimmt haben, berührt uns zutiefst. Wir sind außerdem sehr stolz auf unser großartiges Team, das sich jeden Tag mit Leib und Seele einsetzt, um unseren Gästen ein unvergessliches kulinarisches Erlebnis zu bieten“, betonen die Geschäftsführer Kevin Ringoet und Anka Malyarciuc.
Neben den Spitzenplätzen rückt der Wettbewerb auch kleinere Initiativen ins Rampenlicht. In der Kategorie „Kurzstrecke“ überzeugte das Restaurant „Amarante“ aus La Hulpe in der Provinz Wallonisch-Brabant. Dort setzt man konsequent auf saisonale Produkte und die Zusammenarbeit mit regionalen Erzeugern. (calü)

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