Nahost-Krieg und Streik belasten Brussels Airport

<p>Der Brussels Airport hat im März infolge des Nahost-Kriegs und eines landesweiten Streiks rund 80.000 Passagiere verloren.</p>
Der Brussels Airport hat im März infolge des Nahost-Kriegs und eines landesweiten Streiks rund 80.000 Passagiere verloren. | Foto: belga

Allein der Konflikt im Nahen Osten führte zu einem Rückgang von etwa 50.000 Reisenden. Hintergrund sind unter anderem gestrichene Flüge nach Tel Aviv und Doha sowie ein reduziertes Angebot nach Dubai und Abu Dhabi.

Hinzu kam die nationale Demonstration vom 12. März gegen Maßnahmen der Föderalregierung. Dabei legte ein Teil des Sicherheitspersonals die Arbeit nieder. Sämtliche Abflüge sowie zahlreiche Ankünfte wurden gestrichen, insgesamt fielen 359 Flüge aus. Rund 30.000 Passagiere waren betroffen.

Trotz dieser Einbußen konnte der Flughafen insgesamt ein leichtes Wachstum verzeichnen. Die Zahl der Reisenden stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 Prozent auf rund 1,77 Millionen. Positiv wirkten sich dabei unter anderem die Karnevalsferien aus, die in diesem Jahr bereits im Februar stattfanden.

Zudem wurde das Angebot erweitert: Air China nahm Verbindungen nach Chengdu auf, während Volotea Flüge nach Oviedo anbietet.

Zu den beliebtesten Reisezielen zählten Spanien, Italien, Deutschland, Frankreich, die Schweiz, Marokko, die Türkei, die Vereinigten Staaten, Portugal und das Vereinigte Königreich.

Auch im Frachtbereich legte der Flughafen zu: Das abgefertigte Volumen stieg um 8,8 Prozent auf 75.000 Tonnen. (belga/rt)

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