Untersucht wurden verschiedene Systeme unter realitätsnahen Bedingungen in einer speziellen Klimakammer, in der unter anderem starker Regen, dichter Nebel und Gegenlicht simuliert werden konnten. Getestet wurden sechs Fahrzeuge mit unterschiedlichen Technologien wie Kameras, Radar und Lidar bei einer Geschwindigkeit von 30 km/h.
Die Fahrzeuge mussten typische Verkehrssituationen bewältigen, etwa das Überqueren eines Fußgängers oder das Annähern an ein stehendes Fahrzeug. Dabei zeigte sich, dass kein System alle Szenarien fehlerfrei bewältigen konnte.
Als größte Schwachstelle erwies sich dichter Nebel: Nahezu alle getesteten Systeme versagten unter diesen Bedingungen.
Angesichts der Ergebnisse ruft Touring zu erhöhter Vorsicht auf. Fahrer sollten sich insbesondere bei Regen oder Nebel nicht allein auf die Technik verlassen. Ein aufmerksamer und vorsichtiger Fahrer bleibe weiterhin die wichtigste Voraussetzung für sicheres Fahren.
Ab 2026 will zudem die Organisation Euro NCAP erstmals auch widrige Wetterbedingungen in ihre Sicherheitsbewertungen einbeziehen. (belga/rt)

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