Im März lag die durchschnittliche Geschwindigkeit der Coyote-Nutzer bei 91,6 km/h – deutlich weniger als noch zu Jahresbeginn oder im vergangenen Sommer. Parallel dazu ist auch die Zahl der Fahrten zurückgegangen. „Die Anzahl der Fahrten ist im März um 15 Prozent gesunken“, erklärt Vincent Hébert, Generaldirektor von Coyote Systems Benelux, gegenüber der Zeitung „La Meuse“.
Kürzere Strecken, weniger Fahrten
Nicht nur die Häufigkeit, auch die Länge der Fahrten hat abgenommen. Im März legten Autofahrer im Schnitt 26,9 Kilometer pro Strecke zurück – weniger als in den Monaten zuvor. Für Hébert ist der Grund eindeutig: „Wir haben unsere Kunden befragt – im Geschäft oder telefonisch. Sie haben uns gesagt, dass sie auf ihren Geldbeutel achten.“
Die Konsequenz: Viele organisieren ihren Alltag neu. Einige Nutzer gaben an, ihren Arbeitgeber um zusätzliche Homeoffice-Tage gebeten zu haben, um sich den Arbeitsweg zu sparen.
Einsparpotenzial ausgeschöpft
Doch die Möglichkeiten, noch weiter zu sparen, scheinen begrenzt. „Unsere Kunden sagen, dass es für sie schwierig wird, die Anzahl ihrer Fahrten noch weiter zu reduzieren“, so Hébert. „Sie glauben, dass sie ihre Organisation bereits so gut wie möglich optimiert haben.“
Für Entlastung ist vorerst nicht gesorgt: Selbst wenn die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran anhält, dürften die Spritpreise kurzfristig kaum signifikant sinken. (calü)

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