Emma Meesseman erneut für Europas Basketball-Krone nominiert

<p>Emma Meesseman kann sich erneut zur besten Spielerin krönen.</p>
Emma Meesseman kann sich erneut zur besten Spielerin krönen. | Foto: belga

Für Meesseman wäre es keine Premiere, sondern die Fortsetzung einer beeindruckenden Serie. Seit der erstmaligen Vergabe des Preises im Jahr 2023 hat die Spielerin aus Ypern (Provinz Westflandern) die Trophäe jedes Jahr gewonnen. Nun könnte sie sich selbst erneut beerben. Konkurrenz bekommt sie von ihrer französischen Teamkollegin bei Fenerbahçe, Iliana Rupert, sowie von der Kroatin Dorka Juhász, die für Galatasaray aufläuft.

Die Gewinnerin wird am 18. April bekannt gegeben – im Rahmen des Finalturniers („Final Six“), das in Zaragoza ausgetragen wird. Meessemans Klub Fenerbahçe, bei dem auch die Belgierin Julie Allemand unter Vertrag steht, ist direkt für das Halbfinale qualifiziert. Dort trifft das Team auf den Sieger der Viertelfinalbegegnung zwischen Girona und Venedig.

Auch sportlich liefert Meesseman weiter auf höchstem Niveau: In der laufenden Saison kommt sie im Schnitt auf 14,5 Punkte, 5,8 Rebounds und 3,7 Assists pro Spiel. Sollte sie mit Fenerbahçe erneut den Titel holen, wäre es ihr siebter Triumph in der EuroLeague – ein Rekord seit der Reform des Wettbewerbs im Jahr 1996. Bislang teilt sie sich diese Bestmarke mit Größen wie Diana Taurasi, Alba Torrens und Natalia Vieru.

Der absolute Rekord liegt allerdings noch deutlich höher: Die legendäre Uļjana Semjonova gewann in den 1970er- und 1980er-Jahren mit Riga unglaubliche 15 Europapokale der Landesmeister – dem Vorgänger der heutigen EuroLeague. Die 2,13 Meter große Center-Spielerin war Anfang 2026 im Alter von 73 Jahren verstorben. (calü)

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