Wie die Föderalpolizei mitteilt, beteiligt sich Belgien gemeinsam mit mehr als 20 EU-Mitgliedstaaten an dem sogenannten „Speed Marathon“. Über einen Zeitraum von 24 Stunden werden landesweit intensive Kontrollen durchgeführt.
Dabei kommen die Kontrollen an insgesamt 658 Standorten zum Einsatz. Rund zwei Drittel aller Polizeizonen beteiligen sich an der Aktion. Im Fokus stehen insbesondere sensible Bereiche wie Tempo-30-Zonen, Schulumfelder sowie Orte, an denen besonders viele Fußgänger und Radfahrer unterwegs sind.
Die Behörden betonen, dass solche Aktionen Wirkung zeigen. Beim letzten vergleichbaren Einsatz im November 2025 wurden innerhalb von nur 24 Stunden fast 50.000 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt – ein Großteil davon durch automatische Radarkontrollen.
Neben der Ahndung von Verstößen verfolgt die Polizei auch ein präventives Ziel. „Ein sicherer Straßenverkehr beginnt mit einer angepassten Geschwindigkeit im Alltag“, unterstreicht die Polizei. Autofahrer sollen durch die verstärkte Präsenz der Kontrollen stärker für ihr Verhalten im Straßenverkehr sensibilisiert werden. (belga/calü)

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