Nach Angaben der Genossenschaft war die Ernte 2025 sowohl qualitativ als auch quantitativ besonders erfolgreich. In der Kellerei wurden daraufhin verschiedene Weine assembliert, darunter auch ein neuer Rotwein, wie er dort bislang noch nicht produziert worden ist.
Der neue Wein präsentiert sich als leichter und sommerlicher Rotwein.
Bei dem neuen Wein handelt es sich um einen leichten Rotwein. Er entstand aus einer sehr kurzen Maischestandzeit und einer Assemblage aus den Rebsorten Cabernet Cortis, Pinotin und Johanniter. Beschrieben wird er als schlank mit Noten von Johannisbeere und Granatapfel. Der Name des Weins soll in Kürze über die sozialen Netzwerke bekanntgegeben werden. Kellermeister Thibaud Masson erklärte, der neue Wein eigne sich besonders für sommerliche Aperitifs, lange Abende und Grillfeste. Die Genossenschaft will ihn beim Verkostungswochenende erstmals dem Publikum vorstellen.
Während der kostenlosen Verkostungen am Freitag, 17. April, von 15 bis 21 Uhr, sowie am Samstag, 18. April, und Sonntag, 19. April, jeweils von 14 bis 18 Uhr, werden insgesamt sieben Weine angeboten. Neben mehreren Weinen des Jahrgangs 2025 werden auch zwei Weine des Jahrgangs 2023 vorgestellt. Dazu zählen die Weißweine Narcisse 2025 und Notes Blanches 2025, die Roséweine Les Agapes 2025 und Alibi 2025, der neue Rotwein 2025, der Crémant Abrupte 2023 sowie der Orange Wine Contrepoint 2023, der erstmals verkostet wird.
Das Wochenende findet im Weinkeller in Heure-le-Romain statt. Am Freitagabend besteht zudem die Möglichkeit zur Verpflegung. An allen drei Tagen sind außerdem Besichtigungen des Kellers und der Weinanlagen vorgesehen. Die Teilnahme ist kostenlos.
Vin de Liège bezeichnet den Jahrgang 2025 als außergewöhnlich. Nach einer schwierigen Ernte im Jahr 2024 hätten im vergangenen Jahr günstige Bedingungen geherrscht, darunter wenig Frost im Frühjahr, viel Sonne und geringe Niederschläge im Sommer. Zusammen mit der Arbeit in den Weinbergen habe dies zu Trauben von hoher Qualität und großer Menge geführt. Für den Jahrgang 2025 rechnet die Genossenschaft mit einer Produktion von fast 150.000 Flaschen.
Philippe Leconte, verantwortlich für die Weinberge, erklärte, die Reife der Trauben habe ein Niveau erreicht, das möglicherweise seit der Gründung des Weinguts im Jahr 2010 nicht mehr beobachtet worden sei. Er zeigte sich sehr erfreut darüber, die Qualität der lokalen und biologischen Produktion vorstellen zu können.
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