Auch im Gesamtbild zeigt sich eine positive Entwicklung: In den ersten drei Monaten des Jahres 2026 lag die durchschnittliche Pünktlichkeit bei 92,9 Prozent. Grundlage dieser Berechnung sind Zugankünfte am Endbahnhof mit weniger als sechs Minuten Verspätung. Im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht das einer Verbesserung um 1,9 Prozentpunkte.
Ein Blick auf die Ursachen für Verspätungen zeigt jedoch, dass weiterhin mehrere Faktoren eine Rolle spielen. So entfielen im März 39,6 Prozent der Verzögerungen auf die Bahn selbst, während 27,7 Prozent durch externe Einflüsse verursacht wurden. Weitere 12,8 Prozent gingen auf den Infrastrukturbetreiber Infrabel zurück. Probleme bei der sogenannten „Robustheit“ des Bahnsystems – etwa Störungen im Betriebsablauf – machten 16,5 Prozent aus. Die restlichen 3,4 Prozent verteilten sich auf sonstige Ursachen. (belga/calü)

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