St.Vith

wie eine burg über den wäldern

zerstört von blinder hand

die tage sollten sich ändern

zur mitte im ginsternden land

 

es blühen geschichtete zeiten

als sei winter und frühling zugleich

grenzen grenzenlos gleiten

im kleinen europäischem reich

 

die bauern ließen ihre schemel

am wiesenrand der stadt

wo mariens sommersegen

himmelfahrten geebnet hat

 

die mundart tönt hier wie lieder

dat osset verbunden und treu

tiefe spuren kehren immer wieder

in den schriften leuchten sie neu

 

in der kirche ein mächtiges kreuz

viel platz um darunter zu stehen

der turm spitz wie zur abwehr bereit

gute zeichen heimwärts zu gehen

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