Play-off-Rennen: AS Eupen will gegen Beerschot vorlegen – und darf selbst bei Niederlage noch hoffen

<p>Angreifer Zakaria Atteri: Kann er spielen oder fällt auch er gegen Beerschot aus?</p>
Angreifer Zakaria Atteri: Kann er spielen oder fällt auch er gegen Beerschot aus? | Foto: belga

Beim möglicherweise letzten Heimspiel der laufenden Saison gehen Cheftrainer Bruno Pinheiro in der Offensive die Optionen aus: Der aufgrund einer Roten Karte im Testspiel gegen Charleroi gesperrte Kikas kann möglicherweise nicht von Sturmkollege Zakaria Atteri ersetzt werden – der Ex-Lütticher war in den vergangenen Tagen krank. „Physisch ist er nicht top“, so Pinheiro über Atteri.

Rechenspielchen wollte der Eupener Trainer im Vorfeld der Partie gegen Beerschot nicht beginnen. „Wir blicken ausschließlich auf das Spiel gegen Beerschot, erst danach befassen wir uns mit den Möglichkeiten am letzten Spieltag.“

Eupen und Lüttich können am Wochenende vorerst an Patro Eisden vorbeiziehen.

Sicher ist, dass eine endgültige Entscheidung über eine Teilnahme an den Play-offs bzw. über ein Verpassen der Top 6 aus Sicht der AS Eupen erst am allerletzten Spieltag (Freitag, 17. Mai) fällt. Am anstehenden Wochenende können sowohl der RFC Lüttich (47 Punkte/gegen Jong AA Gent) als auch die AS Eupen (46 Punkte) dafür sorgen, dass das spielfreie Patro Eisden (48 Punkte) zumindest vorübergehend aus den Top 6 rutscht. Beide Klubs aus der Provinz Lüttich würden damit einen großen Schritt in Richtung Endrunde machen. „Wir müssen unsere Aufgaben erledigen und punkten“, forderte Pinheiro.

Auf der anderen Seite hätten die „Pandas“ selbst im Falle einer Niederlage gegen Beerschot noch Chancen auf die Play-offs – dann müssten sie allerdings selbst in Lüttich gewinnen und hoffen, dass Patro Eisden im Parallelspiel nicht mehr als einen Punkt gegen Francs Borains holt. Dann nämlich hätten sowohl Eupen als auch Patro Eisden jeweils 49 Punkte und 13 Siege geholt, während die AS die bessere Tordifferenz hat.

„Der Druck ist aus Sicht beider Mannschaften hoch“, befand Pinheiro im Hinblick auf das Heimspiel am Freitagabend – Beerschot kämpft am Kehrweg um seine letzte Chance auf den direkten Aufstieg und würde ihn im Falle eines Punktverlustes verpassen. Beerschot sei in vielen Bereichen eine „komplette Mannschaft“, so Pinheiro, und warnte dabei ausdrücklich vor dem physisch starken Offensivspiel der Antwerpener.

Die Ausgangslage vor dem vorletzten Spieltag

Platz 5: Patro Eisden (31 Spiele / 48 Punkte / 13 Siege)

Platz 6: RFC Lüttich (30 Spiele / 47 Punkte / 14 Siege)

Platz 7: AS Eupen (30 Spiele / 46 Punkte / 12 Siege)

Das Restprogramm

Patro Eisden: Francs Borains (H)

RFC Lüttich: Jong KAA Gent (A), AS Eupen (H)

AS Eupen: Beerschot (H), RFC Lüttich (A)

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