Finanzaufsicht warnt vor falschen Krediten

<p>Die FSMA verzeichnet eine neue Welle von Online-Betrug.</p>
Die FSMA verzeichnet eine neue Welle von Online-Betrug. | Foto: picture alliance

Nach Angaben der FSMA kontaktieren die mutmaßlichen Betrüger ihre Opfer über unerwünschte E-Mails, Nachrichten auf Plattformen wie Facebook oder WhatsApp sowie über Online-Werbung. Vor allem in wirtschaftlich angespannten Zeiten seien Menschen auf der Suche nach schneller finanzieller Hilfe besonders anfällig für solche Maschen.

Die angebotenen Kredite existieren laut der Behörde in Wirklichkeit nicht. Ziel sei es vielmehr, den Betroffenen Geld aus der Tasche zu ziehen. Die Täter gäben sich häufig als zugelassene Kreditgeber oder registrierte Vermittler aus. Teilweise missbrauchten sie sogar Namen und Logos bekannter Finanzinstitute, um Vertrauen zu schaffen.

Typisch seien besonders verlockende Konditionen: hohe Kreditsummen, niedrige Zinsen oder angeblich keine Bonitätsprüfung. Wer auf das Angebot eingeht, wird laut FSMA meist aufgefordert, vorab Gebühren zu überweisen – etwa für die Bearbeitung des Dossiers, Versicherungen oder Verwaltungskosten. Nach der Zahlung brechen die angeblichen Kreditgeber den Kontakt ab. Das überwiesene Geld sei in den meisten Fällen kaum zurückzuholen.

Die FSMA rät deshalb dringend davon ab, auf solche Angebote einzugehen. Besonders gewarnt wird vor den Firmen Dargs Holding, Dienst Plus, Finova Group, Instant Lenen, Kredas Services, Kredieten Nu, Krediet voor iedereen, Kingen Inc, Mohiten, NV Gevolgd, Veilig Krediet sowie Rapide Finance beziehungsweise Finance Rapide.

Verbraucher sollten vor jeder Kreditanfrage prüfen, ob der Anbieter offiziell zugelassen ist, so die Behörde. Misstrauen sei vorwiegend bei auffällig günstigen Konditionen und bei Forderungen nach Vorkasse geboten. Wer ein verdächtiges Angebot erhält, solle die FSMA informieren. (belga/svm)

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