Landesweit stieg die Zahl der Immobilienverkäufe in den ersten drei Monaten des Jahres um 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Besonders gefragt waren Wohnungen, deren Verkäufe um 7,8 Prozent zunahmen. Hausverkäufe legten hingegen nur um 1,9 Prozent zu.
Regional zeigt sich ein differenziertes Bild: In Brüssel wuchs der Markt um 6,1 Prozent, in Flandern und in der Wallonie jeweils um 3,1 Prozent. Während die Wallonie im Jahr 2025 noch eine treibende Kraft war, hat sich die Aktivität dort zuletzt wieder normalisiert.
„Diese Dynamik konnte nicht unbegrenzt anhalten“, erklärt Notar Renaud Grégoire, Sprecher von Notaire.be. Der Markt kehre damit zu einem Niveau zurück, das eher den vergangenen Jahren entspreche – allerdings auf weiterhin hohem Niveau.
Auch die Preise zogen weiter an: Ein Haus kostete im ersten Quartal durchschnittlich 359.965 Euro, ein Anstieg von 2,8 Prozent im Vergleich zum Jahresdurchschnitt 2025. Für eine Wohnung wurden im Schnitt 288.250 Euro gezahlt, was einem Plus von 2,2 Prozent entspricht.
Die internationale Unsicherheit, insbesondere durch den Konflikt im Nahen Osten, hat laut Fednot bislang keine spürbaren negativen Auswirkungen auf den Immobilienmarkt. (belga/rt)

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