Bpost-Streiks dauern weiter an: Verteilung erneut massiv gestört

<p>Bpost-Streiks dauern weiter an: Verteilung erneut massiv gestört</p>
Archivbild: belga

Ein Treffen zwischen Gewerkschaften und Unternehmensleitung am vergangenen Freitag brachte keine Einigung. Die Gespräche blieben ohne konkrete Fortschritte und wurden auf den 13. April vertagt. Da bislang keine greifbaren Ergebnisse vorliegen, haben die gewerkschaftlich organisierten Mitarbeiter beschlossen, den Streik fortzusetzen.

Zunächst sind die Verteilzentren betroffen, anschließend die Sammelstellen, am Donnerstag der Transport und schließlich auch die Sortierzentren. Eine reguläre Post- und damit auch Zeitungszustellung wird damit in den kommenden Tagen nicht möglich sein.

Hintergrund ist vor allem der geplante Transformationsplan des Unternehmens. Die Beschäftigten kritisieren u.a. Änderungen bei den Arbeitszeiten: Statt wie bisher von 8 bis 16 Uhr sollen sie künftig von 10 bis 18 Uhr arbeiten.

Das GrenzEcho weist darauf hin, dass die Zustellung über Bpost erfolgt und somit nicht in seinem direkten Einflussbereich liegt. Gleichzeitig wird mit verschiedenen Maßnahmen daran gearbeitet, die Auswirkungen des Streiks für die Leserinnen und Leser so gering wie möglich zu halten.

Abonnenten können die aktuelle Ausgabe jederzeit digital und in druckidentischer Form auf www.grenzecho.net sowie in der neuen GE-App lesen. Zudem können Leserinnen und Leser, die ihre Zeitung nicht erhalten haben, sich ein Exemplar in der Geschäftsstelle in Eupen abholen (Marktplatz 8). Solange der Vorrat reicht.

Bei Fragen oder Problemen mit der Zustellung können sich Abonnenten gerne direkt an den Leserservice unter der Rufnummer +32 (0)87 59 13 00 oder via Mail an abo@grenzecho.be wenden.

(belga/nico)

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