Blick hinter die Kulissen: IHECS-Studierende besuchen das GrenzEcho

<p>Gruppenbild der Gruppe aus Brüssel</p>
Gruppenbild der Gruppe aus Brüssel | Foto: Christian Schmitz

Die Studierenden absolvieren ein Masterstudium im Bereich Journalismus und belegen seit drei Jahren unter anderem Deutschkurse. Ziel des Aufenthalts war es, praktische Einblicke in die mehrsprachige Medienrealität Belgiens zu gewinnen.

Begleitet wurde die Gruppe von ihrem Dozenten Georg Brandt, der selbst aus Eupen stammt und den Studierenden die Besonderheiten Ostbelgiens näherbringt. Im GrenzEcho erhielten die Gäste eine Führung durch die Redaktionsräume sowie eine Einführung in die Arbeitsweise der Zeitung. Chefredakteur Christian Schmitz erläuterte, wie eine Tageszeitung entsteht – von der Themenauswahl über die Recherche bis hin zur Veröffentlichung. Dabei ging er auch auf die Schwerpunkte des GrenzEcho als Lokalzeitung ein: die Nähe zu den Menschen, die Berichterstattung über das gesellschaftliche, politische und kulturelle Leben in Ostbelgien sowie die Rolle als zentrale Informationsplattform für die deutschsprachige Gemeinschaft. Ein weiterer Fokus lag auf der besonderen Stellung des GrenzEcho im föderalen Belgien.

<p>Erklärungen im Redaktionsraum des GrenzEcho</p>
Erklärungen im Redaktionsraum des GrenzEcho | Foto: IHECS

Als einzige Tageszeitung in deutscher Sprache nimmt das Medium eine wichtige Rolle in der deutschsprachigen Öffentlichkeit ein und trägt dazu bei, die Perspektiven und Anliegen der Region sichtbar zu machen. Für die Studierenden bot der Besuch die Gelegenheit, ihr theoretisches Wissen mit praktischen Eindrücken zu verknüpfen und zugleich eine in Belgien einzigartige Medienlandschaft kennenzulernen. Im Anschluss standen weitere Programmpunkte auf dem Plan, darunter Besuche beim Belgischen Rundfunk (BRF) sowie im Parlament der DG (PDG). (sc)

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