Ein großer Dank sowohl an die Bürgerversammlung als auch an das DG-Parlament für ihre Empfehlungen und ihre Einsicht in die Wichtigkeit der sozio-emotionalen Entwicklung unserer Kinder. Die Äußerung von Andreas Jerusalem bezüglich der Umsetzung: „Wie Sie sensibilisieren, ist mir eigentlich egal. Aber machen Sie’s!“, spricht sicherlich vielen pädagogischen Kräften aus der Seele. Aber wie sieht es in der Realität aus? In einer Grundschule sorgen seit 10 Jahren zwei ausgebildete Schulhunde dafür, dass ein Teil dieses emotionalen Lernens abgedeckt wird. Nun schieben der Schulträger und die Schulleitung diesem Projekt, welches seit Jahren mit großer Motivation und viel Engagement durchgeführt wird, einen Riegel vor. Ab dem kommenden Schuljahr ist der Einsatz der Hunde verboten. Einsprüche wurden abgelehnt. Hier stellt sich auch die Frage nach dem Erlernen und Erleben der Demokratie…
Es gibt sicherlich Aspekte, über die man diskutieren kann, jedoch zeigt dieses Verbot zum einen wie wenig Achtung und Respekt vor der geleisteten Arbeit vorhanden ist, zum anderen, dass SEL noch lange nicht in den Köpfen aller Verantwortlichen angekommen ist. Die Visionen des DG-Parlamentes und der Bürgerversammlung stoßen sicher nicht auf taube Ohren, aber vorher müssen Mauern eingerissen werden. Bleibt die Hoffnung, dass es Schulen gibt, die bereit sind, diesen Auftrag zur emotionalen Entwicklung ihrer Schüler anzunehmen und umzusetzen!
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