Die Vereinigung der Sport- und Untersuchungsärzte (SKA) ruft Veranstalter und Sportverbände dazu auf, bei Anmeldungen verstärkt auf präventive Gesundheitschecks hinzuweisen. Hintergrund ist der Tod eines 51-jährigen britischen Teilnehmers während des Rad-Events.
Nach Angaben der SKA kann eine Online-Selbsteinschätzung dabei helfen, gesundheitliche Risiken frühzeitig zu erkennen und zu entscheiden, ob eine ärztliche Untersuchung notwendig ist. Zwar könne auch eine Untersuchung keine absolute Sicherheit garantieren, sie reduziere jedoch das Risiko.
Neben dem Todesfall mussten bei der Veranstaltung zwei weitere Teilnehmer reanimiert werden. Ob ein medizinischer Check den Vorfall hätte verhindern können, ist unklar.
Die Ärzte plädieren nicht für eine verpflichtende Untersuchung, sondern für eine bessere Aufklärung. Besonders Freizeitsportler neigten dazu, bei großen Veranstaltungen ihre körperlichen Grenzen zu überschreiten.
Bei Bedarf können Sportler nach einer ersten Einschätzung einen Termin bei einem spezialisierten Arzt vereinbaren. Dort werden unter anderem Herzuntersuchungen durchgeführt, um mögliche Risiken zu erkennen.
Die Verantwortung liege letztlich jedoch weiterhin beim Einzelnen, betonen die Mediziner. (belga/rt)

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