Der BBC Eupen hatte unmittelbar nach der Niederlage Protest eingelegt und sich dabei auf einen administrativen Fehler berufen: St.Vith hatte beim Duell gegen Eupen einen minderjährigen, nicht eingesetzten Spieler als Delegierten aufgeführt.
Aufgrund der Eupener Beschwerde hatte der Verband zunächst Schritte gegen St.Vith eingeleitet und eine 0:20-Niederlage ausgesprochen. Dagegen legte St.Vith erfolgreich Einspruch ein und berief sich dabei auf einen Formfehler im laufenden Verfahren: Der Verband hatte den Verein erst nach dem Derby gegen Eupen rückwirkend für ein erstes Vergehen gegen jene Regel bestraft, wonach Delegierte mindestens 18 Jahre alt sein müssen. Ein erster Verstoß führt zu einer Geldstrafe, der Wiederholungsfall wird mit einer 0:20-Niederlage geahndet.
„Die Gerechtigkeit hat gesiegt“, schreibt der mit dem 59:42-Erfolg praktisch gerettete St.Vither Verein auf seiner Facebook-Seite: „Wir sind damit auch offiziell wieder Derbysieger.“
Offen ist, ob der BBC Eupen gegen das am Donnerstagabend gefällte Urteil des Justizrats in Berufung geht. (mn)

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