Osterwochenende zählt zu den gefährlichsten Zeiten im Straßenverkehr

<p>Zu Ostern steigt das Verkehrsaufkommen – und damit auch das Risiko schwerer Unfälle deutlich.</p>
Zu Ostern steigt das Verkehrsaufkommen – und damit auch das Risiko schwerer Unfälle deutlich. | Foto: belga

Laut einer aktuellen Analyse, die auf Daten der vergangenen fünf Jahre basiert, kommen auf 1.000 Unfälle zu Ostern durchschnittlich 159 Tote und Schwerverletzte. An anderen Feiertagen liegt dieser Wert im Schnitt bei 142.

Ein weiterer Risikofaktor ist Alkohol: Mehr als jeder vierte Unfall am Osterwochenende steht laut Vias im Zusammenhang mit Fahrern unter Alkoholeinfluss.

Als Gründe nennt der Sprecher Benoît Godart unter anderem die zahlreichen Familienfeiern und Freizeitaktivitäten rund um das Fest. Auch die Umstellung auf die Sommerzeit und die oft milderen Wetterbedingungen führten zu mehr Verkehr und einer höheren Risikobereitschaft.

Besonders im Blick stehen zudem Motorradfahrer. Viele von ihnen steigen erst im Frühjahr wieder auf ihr Fahrzeug um. Entsprechend nimmt die Zahl der Unfälle mit Personenschaden ab März zu. Zwischen April und Oktober ereignen sich rund 74 Prozent aller Motorradunfälle. (belga/rt)

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