Im Vergleich zur letzten Länderspielpause gibt es einige Veränderungen im Kader. Torhüterin Nicky Evrard ist nach ihrer Verletzung wieder dabei. Dafür fehlt Femke Bastiaen.
Im Mittelfeld muss Belgien auf Justine Vanhaevermaet verzichten, die weiterhin nicht einsatzfähig ist. Dafür rückt Alixe Bosteels ins Team. Auch in der Offensive gibt es einen Ausfall: Ella Van Kerkhoven steht nicht zur Verfügung.
Die Red Flames treten am Mittwoch, den 14. April (20.30 Uhr), zunächst auswärts in Edinburgh an. Das Rückspiel folgt vier Tage später in Löwen (20.30 Uhr).
Die Belgierinnen sind mit Rückenwind in die Qualifikation gestartet: Gegen Israel gab es im vergangenen Monat zwei klare Siege (3:0 und 5:0). Zum Abschluss der Gruppenphase stehen im Juni noch zwei Partien gegen Luxemburg an.
Belgien tritt in der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2027 in der Division B an – genauer gesagt in Gruppe B4. Um sich Chancen auf die Endrunde in Brasilien zu wahren, müssen die Red Flames mindestens unter die besten drei Teams ihrer Gruppe kommen. Nur diese qualifizieren sich für die Play-offs. Aktuell stehen die Belgierinnen mit sechs Punkten punktgleich mit Schottland an der Spitze der vierköpfigen Gruppe.
Dort wartet ein anspruchsvoller Weg: In zwei weiteren K.-o.-Runden kämpfen die verbleibenden Teams um die begehrten WM-Tickets. Direkt qualifiziert sind nur die Gruppensieger der höchsten Liga A, während die übrigen Startplätze über diesen Umweg vergeben werden.
Die Qualifikation ist eng mit der Nations League verzahnt und war im Frühjahr 2026 gestartet. (calü)
Der Kader im Überblick:
Torhüterinnen: Nicky Evrard (PSV Eindhoven), Diede Lemey (Twente), Lowiese Seynhaeve (OHL)
Verteidigerinnen: Constance Brackman (Standard Lüttich), Janice Cayman (PSV), Isabelle Iliano (Club Brügge), Saar Janssen (OHL), Jill Janssens (Hoffenheim), Sari Kees (Leicester), Amy Littel (Club Brügge), Zenia Mertens (OHL), Amber Tysiak (Union Berlin)
Mittelfeldspielerinnen: Valesca Ampoorter (Hoffenheim), Alixe Bosteels (OHL), Marie Detruyer (Inter Mailand), Elena Dhont (Sassuolo), Kassandra Missipo (Sassuolo), Jarne Teulings (Frankfurt), Luna Vanzeir (Anderlecht)
Angreifferinnen: Hannah Eurlings (Union Berlin), Lore Jacobs (PSV), Aurélie Reynders (OHL), Mariam Toloba (Nantes), Tessa Wullaert (Inter Mailand)

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