„Wir haben gut reagiert und vieles korrigiert“, erklärte Garcia nach dem Spiel. Die ersten 20 bis 25 Minuten seien „etwas schwierig“ gewesen – und das aus eigener Schuld: „Wir haben zu schnell Bälle verloren, wollten Pässe spielen, die nicht nötig waren, und haben im Pressing nicht intelligent genug agiert.“
Doch die Belgier fanden noch vor der Pause zurück ins Spiel und drehten nach dem Seitenwechsel richtig auf. Vier Tore in der zweiten Halbzeit sorgten schließlich für den klaren Erfolg.
Garcia zeigte sich besonders zufrieden mit der Effizienz seiner Mannschaft: „Als wir das korrigiert hatten, waren wir viel stärker. Wir haben durch ein schönes Tor von Zeno Debast ausgeglichen. Es ist gut, auch aus der Distanz zu schießen – wir haben Spieler, die das können, und das müssen wir nutzen.“
Die Zahlen unterstreichen die Dominanz: 21 Abschlüsse, davon zehn auf das Tor – und das auswärts gegen einen WM-Gastgeber. „Wenn wir so spielen, haben wir genug Qualität, um viele Tore zu erzielen und Spiele zu gewinnen“, betonte der Trainer.

Trotz des klaren Sieges blieb Garcia jedoch nicht ohne Kritik. Beide Gegentore wären aus seiner Sicht vermeidbar gewesen: „Wir hätten es bei beiden Treffern deutlich besser machen können.“
Vor allem bei Standards sieht der Coach noch Verbesserungsbedarf: „Beim ersten Tor nach einer Ecke wissen wir, dass wir nicht immer die physisch stärkste Mannschaft sind. Das werden wir analysieren.“
Insgesamt zog Garcia jedoch ein positives Fazit: „Dieses Spiel war reich an Erkenntnissen, weil wir Dinge während des Spiels korrigieren konnten. Das wird uns weiterhelfen.“
Mit Blick auf die kommenden Aufgaben – insbesondere das nächste Testspiel gegen Mexiko am Mittwoch (03.00 Uhr belgischer Zeit) – dürfte genau diese Lernfähigkeit für den Trainer ein entscheidender Faktor sein. (calü)

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