Doku überragt in Atlanta: Belgien schlägt USA klar mit 5:2

<p>Jérémy Doku (Bildmitte) trumpfte als Schlüsselspieler auf.</p>
Jérémy Doku (Bildmitte) trumpfte als Schlüsselspieler auf. | Foto: Photo News

Dabei lief zunächst nicht alles nach Plan. Zwar starteten die Belgier druckvoll in die Partie, doch klare Chancen blieben zunächst Mangelware. Die USA hielten dagegen und gingen nach einer Standardsituation sogar in Führung: Weston McKennie traf nach einem Eckball zum 1:0 (38.).

<p>Kevin De Bruyne zeigte eine gute Leistung.</p>
Kevin De Bruyne zeigte eine gute Leistung. | Foto: Photo News

Die Antwort der Belgier ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Kurz vor der Pause leitete Doku mit einem starken Vorstoß den Ausgleich ein. Zeno Debast vollendete per präzisem Flachschuss zum 1:1 (45.) – sein erstes Tor im Nationaltrikot.

Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Roten Teufel endgültig die Kontrolle. „Wir wollten nach der Pause mehr Druck entwickeln und das Spiel in die Hand nehmen“, hatte Nationaltrainer Rudi Garcia im Vorfeld betont – und genau das setzte seine Mannschaft um.

<p>Charles De Ketelaere traf vom Punkt.</p>
Charles De Ketelaere traf vom Punkt. | Foto: Photo News

Erneut war es Doku, der die entscheidenden Impulse setzte. Nach einem starken Solo über links bereitete er das 2:1 durch Amadou Onana vor (53.). Wenig später holte er einen Elfmeter heraus, den Charles De Ketelaere sicher zum 3:1 verwandelte (59.).

Mit der Führung im Rücken spielte Belgien befreit auf – und legte nach. Joker Dodi Lukebakio traf sehenswert in den Winkel zum 4:1 (68.) und nutzte später einen Abwehrfehler zum 5:1 (82.).

<p>Dodi Lukebakio (rechts) ließ sich nach seinem Treffer feiern.</p>
Dodi Lukebakio (rechts) ließ sich nach seinem Treffer feiern. | Foto: Photo News

Der zwischenzeitliche Anschlusstreffer der USA durch Patrick Agyemang (87.) änderte nichts mehr am klaren Ausgang der Partie.

Trainer Garcia nutzte die Gelegenheit, um kräftig durchzuwechseln. So kamen unter anderem Nathan Ngoy, Nathan De Cat und Mika Godts zu ihren ersten Minuten im Nationalteam. Möglich machte dies eine zuvor vereinbarte Regelung, die zahlreiche Wechsel zuließ.

Nach dem gelungenen Auftakt wartet bereits die nächste Herausforderung: Am Mittwoch (03.00 Uhr belgischer Zeit) treffen die Roten Teufel in Chicago auf Mexiko – ebenfalls ein Gastgeber der kommenden Weltmeisterschaft.

Namen · Fakten

USA: Turner – Weah (64. Berhalter), McKenzie, Ream, Robinson (64. Arfsten) – Tessmann (64. Freeman), Cardoso (46. Roldan) – Pulisic (71. Pepi), McKennie (71. Reyna), Tillman (71. Scally) – Balogun (71. Agyemang)

Belgien: Lammens – Meunier (70. Castagne), Debast (62. Ngoy), Mechele (62. De Winter), De Cuyper (62. Seys) – Onana (70. De Cat), Raskin (70. Witsel), De Bruyne (70. Tielemans) – Saelemaekers (62. Lukebakio), De Ketelaere (62. Openda), Doku (62. Godts)

Tore: 1:0 McKennie (39.), 1:1 Debast (45.), 1:2 Onana (53.), 1:3 De Ketelaere (59., Foulelfmeter), 1:4 Lukebakio (68.), 1:5 Lukebakio (82.), 2:5 Agyemang (87.)

Gelbe Karten: USA: McKennie (19.), Scally (81.)

Schiedsrichter: Esteban Ostojich (Uruguay)

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