Schon in der kommenden Woche könnten sich die Auswirkungen bemerkbar machen. „Schläfrigkeit vervielfacht das Risiko eines Unfalls um das Achtfache und ist an etwa einem Viertel aller Verkehrsunfälle beteiligt“, erklärt die Agentur.
Besonders kritisch sind laut AWSR die Morgenstunden nach der Zeitumstellung. Da die Sonne später aufgeht, fehlt es vielen Autofahrern an natürlichem Licht – ein wichtiger Faktor für die Wachsamkeit. Aber auch am späten Nachmittag und Abend steigt das Risiko: „Die im Laufe des Tages angesammelte Müdigkeit kann die Gefahr erhöhen, am Steuer einzuschlafen.“
Die Gefahr wird dabei häufig unterschätzt. Zwar sind 33 Prozent der wallonischen Autofahrer überzeugt, Müdigkeit am Steuer kontrollieren zu können – doch genau das sei trügerisch. Sekundenschlaf kann plötzlich und unbemerkt auftreten. Selbst bei geöffneten Augen kann das Gehirn für kurze Zeit keine Informationen mehr verarbeiten, was schwerwiegende Folgen haben kann.
Dass das Problem weitverbreitet ist, zeigen auch aktuelle Zahlen: Fast jeder zweite Autofahrer in der Wallonie (49 Prozent) gibt an, im Februar mindestens einmal müde oder schläfrig gefahren zu sein.
Die Verkehrssicherheitsagentur rät daher zu einfachen, aber wichtigen Vorsichtsmaßnahmen: ausreichend Schlaf, genügend Flüssigkeit, Verzicht auf Alkohol und bestimmte Medikamente sowie besondere Vorsicht in den typischen Risikozonen zwischen 2 und 6 Uhr morgens sowie zwischen 14 und 16 Uhr.
Entscheidend sei vor allem eines: Bei ersten Anzeichen von Müdigkeit sofort eine Pause einlegen. Tricks wie laute Musik oder ein offenes Fenster reichen laut AWSR nicht aus, um die Schläfrigkeit wirksam zu bekämpfen. (calü)

Kommentare
Also 2 Mal pro Jahr die selbe Leier.
Einfach nur die Vorteile, ab Frühjahr Abends länger hell, Im Sommer bis 22h00. Morgens später hell, Im Sommer ab 04h30, anstatt ab 03h30.
Im Winter früher hell, ab 08h00, anstatt ab 09h00. Also, es einfach so lassen und nicht 2 Mal pro Jahr das Gedöns mit Jammern.
Liebe Grüße
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