Überzeugendes Standortmarketing

<p>Wichtig ist allen Ausstellern der persönliche Austausch mit den Besuchern, die meist gut informiert die Messe ansteuern, um dann vor Ort mit den Unternehmen die entscheidenden Fragen final zu erörtern.</p>
Wichtig ist allen Ausstellern der persönliche Austausch mit den Besuchern, die meist gut informiert die Messe ansteuern, um dann vor Ort mit den Unternehmen die entscheidenden Fragen final zu erörtern. | Fotos: david hagemann / nemo.presse

Und doch war auch nach der dritten Messe in St.Vith die Meinung und Wertung quasi einhellig. Kaum einer bereute die Präsenz am ersten März-Wochenende im Triangel. Ganz im Gegenteil! Vor allem die „Frischlinge“ zeigten sich freudig überrascht über den Messe-„Effekt“ und über den regen Zuspruch (wie gewohnt vor allem am Sonntag). Und „alteingesessene“ Austeller (hierunter rund eine Handvoll, die die Gelegenheit ebenfalls in Eupen nutzt) wussten vor allem die Langzeitwirkung ihrer Präsenz einzuordnen.

Nicht zuletzt gab es von allen Seiten Lob für die Location und mehr noch für die Organisation in Verantwortung von GE-Media, mit seinen unterschiedlichen Partnern unter einem Dach am Eupener Marktplatz. „Da wird uns wirklich Tag für Tag der rote Teppich ausgerollt.“ Nicht nur im buchstäblichen Sinne als passende optische Orientierungshilfe für die Laufwege, „sondern ebenfalls im Vorfeld“, hieß es gleich mehrfach bei unserer „Schlussrunde“, die stets auch einer ersten Bilanz dient.

Ungeteiltes Lob gab es ebenso für „die Begleitung im Vorfeld, wo auf jede Nachfrage eine schnelle Antwort seitens GE-Media einging“. Demnach eine Planung „quasi auf Zuruf“, zumal in der Zwischenzeit die Zahl der regelmäßigen Aussteller kontinuierlich gestiegen ist. „Aber gerade wir als erstmalige Aussteller wissen uns da bestens aufgehoben“, so gleich drei Reaktionen. Verbunden mit der Überlegung, dass es bei dieser Premiere nicht bleiben muss.

Unstrittiges Fazit:

Gut gelaufen!

Zugegeben… Bei einer Messe auf einem vordefinierten Areal könnte der eine oder andere mit seinem Stellplatz (nachträglich) vielleicht nicht ganz so zufrieden gewesen sein wie sichtbar exponierte(re) Unternehmen, „die dank ihrer frühen Anmeldung aber nun mal den Vorteil hatten, sich ihren Platz aussuchen zu können“, ruft David Schmitz in Erinnerung. Zugleich betont der Marketingleiter bei GE-Media, dass „wir als Veranstalter jedem Interessenten gemäß seinen Vorstellungen gerne organisatorisch zur Hand gehen“.

Wobei die Aussteller die angemieteten Quadratmeter nach eigenem Ermessen „designen“. Und zwar durchweg mit wachsendem gestalterischem Anspruch. Auffällig jedenfalls die stetig gestiegenen Anstrengungen, dem Publikum nicht nur einen einladenden Stand zu präsentieren, sondern bei Konzeption und Ausstattung möglichst den einen oder anderen „eyecatcher“ zu setzen. Was auch diesmal wieder vielerorts gelang.

Bis hin zum großflächigen Screen, der in wechselnden Sequenzen nicht nur das fertige Produkt „vor Augen führte“, sondern auch konkrete Einblicke ins Innenleben des Unternehmens eröffnete. Nicht minder ins Auge stachen hier und dort ausgefeilte Details, die zunächst einfach (nur) Neugierde weckten - ehe sie zum visuellen „Navi“ für den Besucher wurden.

Fachlicher Rat aus erster Hand

sind sicher nicht das erste Ziel bei einer Messe, aber jederzeit willkommen“, so die Zielsetzung der meisten Austeller bei der dritten Immobilienmesse in St.Vith. Daneben ist es ebenfalls wichtig, „vor Ort unter Kollegen und Mitbewerbern zu erkunden, wo und wie das Immobilienherz in der Eifel schlägt“. Dass dabei selbstverständlich so genannte Messe„touristen“ ihren Abstecher ins Triangel bevorzugt zu „small talk“ und „shake hands“ oder - lieber noch - für ein kleines kulinarisches Angebot links und rechts nutzen, liegt auf der Hand. „Aber die sind keineswegs zu unterschätzen“, hieß es hier und dort. Es sei nun mal „einfach vermessen, bei solch einem Event ausschließlich potenzielle Käufer zu erwarten“. Fazit: Durch die persönliche Anwesenheit möglicher späterer Ansprechpartner in einem ländlichen Raum, wo zudem viele sich untereinander kennen, schaffen die Unternehmen einen unmittelbaren Kontakt zum Kunden, der nicht selten mit präzisen technischen Fragen an einen herantritt. Gerade die fortschreitende Umrüstung von konventioneller zu digitaler Technik schreitet auf dem Markt unaufhaltsam voran - und bedarf zwangsläufig kundiger Beratung und Begleitung.

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