Wirtschafts- und Sozialrat startet in eine neue Amtszeit

<p>Samuel Deneffe, Stephan Mathieu (Sekretär), Volker Klinges und Susanne Niessen (v.l.)</p>
Samuel Deneffe, Stephan Mathieu (Sekretär), Volker Klinges und Susanne Niessen (v.l.) | Foto: WSR

Nach Ablauf der vergangenen Mandatsperiode erfolgte per Erlass der Regierung der DG die turnusgemäße Neueinsetzung des Rates, wie es in einer Mitteilung dazu heißt. In dieser Sitzung hat der WSR Volker Klinges (AVED-IHK Ostbelgien) zu seinem neuen Präsidenten gewählt. Er tritt die Nachfolge von Laurie Van Isacker (FGTB) an. Als Vizepräsidenten wurden von der Arbeitnehmerseite Susanne Niessen (CSC) und von der Arbeitgeberseite Samuel Deneffe (AVED-IHK Ostbelgien) bestimmt. In seiner Antrittsrede erklärte Volker Klinges, dass die Sozialpartner im WSR – gemeinsam mit den aktiven und engagierten Kräften unserer Gesellschaft und insbesondere auch der Politik – den weiteren Weg in der DG gestalten müssten: mit Weitblick, Entschlossenheit und dem festen Willen, die Gemeinschaft voranzubringen. Unterschiedliche Standpunkte dürften dabei nicht trennend wirken, sondern sollten vielmehr dazu anspornen, bessere Lösungen zu finden.

Was macht der Wirtschafts- und Sozialrat?

Der WSR ist das Konzertierungsgremium der Sozialpartner in der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Dort erarbeiten Vertreter der Arbeitnehmer und Arbeitgeber gemeinsam Gutachten und Empfehlungen zu Dekreten oder politischen Maßnahmen in der DG. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt dabei auf den Themen Ausbildung und Beschäftigung. Zudem sind die Mitglieder des Wirtschafts- und Sozialrates in verschiedenen Arbeitsgruppen aktiv, die sich mit der Beschäftigungs- und Ausbildungssituation befassen. Doch das ist immer noch nicht alles: Der WSR erstellt auch Studien, auf deren Basis die Sozialpartner Handlungsempfehlungen für Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft formulieren. (red/nico)

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