Im Sommer 2024 erlitt ein Opfer einen Schädelbruch und eine Hirnblutung, nachdem diese Männer bei einem dieser „Homejackings“ einen Schuss abgegeben hatten.
Am 19. Juli 2024 hatten die Angeklagten ein Fahrzeug gestohlen; anschließend wurde auch ein Nummernschild entwendet. In der Nacht vom 1. auf den 2. August des besagten Jahres fuhr das gestohlene Fahrzeug dann von Lüttich nach Oud-Heverlee in der Nähe von Löwen. Dort drangen vier bewaffnete und maskierte Männer in ein Wohnhaus ein. Im Zimmer des 16-jährigen Sohnes hielten sie den Jugendlichen in Schach und bedrohten ihn dabei mit Schusswaffen und einer Machete. Anschließend bedrohten sie auch die Eltern mit zwei Pistolen. Die Täter forderten Geld und Schmuck.
Während des Vorfalls wurde ein Schuss in Richtung des Vaters abgefeuert. Dieser stürzte daraufhin die Treppe hinunter und erlitt einen Schädelbruch sowie eine Hirnblutung. Die Täter flohen schließlich, als der Hund der Bewohner zu bellen begann. Ein Nachbar erklärte später gegenüber den Ermittlern, er habe gesehen, wie die Täter lachend davonliefen.
Nach zwei Vorfällen in Oud-Heverlee ereignete sich in der Nacht vom 3. auf den 4. August in Vielsalm ein weiterer gewalttätiger Homejacking-Überfall. Drei der Angeklagten drangen in eine Wohnung ein, schlugen die Bewohnerin mit dem Gewehrkolben, bedrohten sie mit einem Messer und fesselten sie.
Anschließend sperrten sie sie in einen Raum ein, bevor sie verschiedene Gegenstände sowie das Fahrzeug des Opfers entwendeten. In der Folge kam es in der Region zu weiteren Diebstählen aus Fahrzeugen. (belga/arco)

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