Großeinsatz an der Grenze: 700 Retter proben den Ernstfall bei „EMREX“ in Gangelt

<p>Im Mittelpunkt der Übung standen komplexe Rettungsketten, die technische Hilfeleistung bei verunglückten Fahrzeugen sowie der Umgang mit Gefahrgut und die medizinische Versorgung einer hohen Anzahl an Patienten.</p>
Im Mittelpunkt der Übung standen komplexe Rettungsketten, die technische Hilfeleistung bei verunglückten Fahrzeugen sowie der Umgang mit Gefahrgut und die medizinische Versorgung einer hohen Anzahl an Patienten. | Foto: EMR – Euregio Maas-Rhein

Unter dem Codenamen „EMREX“ trainierten rund 630 Einsatzkräfte aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien gemeinsam mit 50 Verletztendarstellern die Bewältigung eines Massenunfalls. Die vom EMRIC-Verbund koordinierte Realübung zielte darauf ab, die Zusammenarbeit von Feuerwehren, Rettungsdiensten und Leitstellen über nationale Grenzen hinweg zu perfektionieren, um im Ernstfall wertvolle Zeit zu sparen.

Im Mittelpunkt des Szenarios standen komplexe Rettungsketten, die technische Hilfeleistung bei verunglückten Fahrzeugen sowie der Umgang mit Gefahrgut und die medizinische Versorgung einer hohen Anzahl an Patienten.

Neben den Einheiten aus dem Kreis Heinsberg und der Städteregion Aachen waren unter anderem die niederländische Veiligheidsregio Zuid-Limburg sowie die belgische Brandweerzone Oost-Limburg beteiligt.

Die Übung markiert zudem den Auftakt zum 50-jährigen Jubiläum der Euregio Maas-Rhein, die seit 1976 die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Dreiländereck fördert und mit diesem Einsatz ein starkes Zeichen für die Sicherheit der Bürger in der Region setzt. (red/ag)

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