In diesen Tagen wird in Brüssel wieder der Opfer der Terroranschläge vom 22. März 2016 gedacht. Doch hinter den offiziellen Zeremonien, Kränzen und Reden wächst bei vielen Betroffenen ein Gefühl, das mit Erinnerung wenig zu tun hat: Wut, Erschöpfung – und das tiefe Empfinden, vom eigenen Staat im Stich gelassen worden zu sein. „Gedenken ohne Schutz ist ein unvollständiger Akt“, erklärt die Opfervereinigung Life4Brussels und bringt damit den zentralen Vorwurf auf den Punkt. Denn was sich hinter den Kulissen abspielt, hat mit symbolischer Anerkennung wenig zu tun. Es geht um konkrete Versäumnisse, teils rechtswidrige Praktiken und Schikane.
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