Sensationelle Ausbootungen blieben am Donnerstag aus, beispielsweise fehlen aber Niclas Füllkrug, Karim Adeyemi und Angelo Stiller. Auch der Kölner Said El Mala ist nicht dabei. Antonio Rüdiger und Kai Havertz kehren erwartungsgemäß zurück, Deniz Undav hat sich mit starken Leistungen seinen Platz gesichert. Sieben Spieler kommen vom FC Bayern, ebenfalls sieben aus der Premier League, vier aus Stuttgart.
Alle Pfeiler einer möglichen WM-Stammelf werden in Basel (27. März) und Stuttgart (30. März) erwartungsgemäß versammelt sein – bis auf Musiala, der nach seinem Comeback in München wieder Sprunggelenksprobleme hat. Letztmals für die DFB-Elf lief er im Viertelfinal-Rückspiel der Nations League gegen Italien (3:3) vor einem Jahr auf.
Die Nationalmannschaft trifft sich vor den Härtetests gegen zwei WM-Teilnehmer am Montag auf dem Gelände ihres Ausrüsters adidas in Herzogenaurach. In der zweiten Mai-Woche wird Nagelsmann seine WM-Tickets verteilen, er könnte aber zunächst einen größeren Kader berufen, den er sukzessive auf die erlaubten 26 Spieler schrumpft. Diese müssen Anfang Juni beim Weltverband FIFA gemeldet werden.
Ihr WM-Quartier bezieht die Nationalmannschaft in Winston-Salem im US-Bundesstaat North Carolina. Bei der Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko spielt Deutschland in der Gruppe E gegen Curaçao (14. Juni/Houston), die Elfenbeinküste (20. Juni/Toronto) und Ecuador (25. Juni/East Rutherford).
Teufel-Trainer Rudi Garcia gibt seinen Kader für die Testspiele gegen die USA (28. März, Atlanta) und Mexiko (1. April, Chicago) am Freitagnachmittag um 13 Uhr bekannt. Ein großes Fragezeichen steht hinter Torhüter Thibaut Courtois. (sid/tf)

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